Senderalltag

Jetzt muss ich doch auch mal was zur Affäre „Lovemobil“ sagen. Erstmal gilt – immer – sex sells. D.h. so ein Thema lässt sich immer vermarkten. Und: Einen Film über den Alltag in der Prostitution an der Landstraße mit einem Titel zu überschreiben, in dem das Wort „Liebe“ vorkommt, da stöhne ich sowieso schon im doppelten Sinn auf.
Und noch was: Eine Anfängerin möchte gerne im knallharten Gewerbe der DokumentarfilmerInnen Fuß fassen. Da schmückt es natürlich, wenn neben der eigenen Produktionsfirma ein örr-Sender als Ko-Produzent auftritt. Das gelingt allerdings nur, wenn man bzw. frau der Redaktion das Blaue vom Himmel verspricht. In diesem Fall: mit der Kamera im Wohnmobil  Prostituierte bei der Arbeit begleiten. Das ist nicht so einfach. Die Autorin hat jahrelang recherchiert, logisch. Sie hat es aber nicht geschafft die – dokumentarischen Szenen – in den Kasten zu kriegen. Was sie stattdessen gemacht hat, ist nun Gegenstand vieler Diskussionen. „Senderalltag“ weiterlesen

Dona Anna

 

Wenn wir nicht in den Süden dürfen, holen wir uns den Süden in den Norden. So viele leckere Apfelsinen und Zitronen und vor allem auch Avocados – die sind allerdings schon wieder alle…..

 

Noch n Spahn

100 Millionen Euro kann man verdienen, wenn man mit Jens Spahn befreundet ist. Und der macht aus der Spezelwirtschaft keinen Hehl – so sicher fühlt er sich: Ernst & Young (war da nicht was, was wirecard hieß?), Doc Morris ….u.v.m. Sind wir mal gespannt wie das Steuermittelausgabeverhalten des BMG  vom Rechnungshof betrachtet wird. Da ist Herr Löbel o.s.ä. wirklich ein kleiner Fisch, selbst Herr Sauter, dessen Einnahmepolitik über Ermittlungen in der Karibik das Licht der Welt erblickte, ist am Ende nicht so ein Gierschlund wie Freund Maxe Müller. Yeah! Es liegt viel rum packen wir es ein. Diese 4 Jahre BMG sind so einträglich, dass es Herrn Spahn wahrscheinlich nicht schmerzen wird, wenn er sich ab Herbst etwas mehr in Distanz zu den Futtertrögen aufhalten muss. Aber er ist ja ein guter Netzwerker, der wird schon nicht in einer kleinen Hütte verhungern.
Wer beim Pampern die Falschen außen vor lässt, muss sich nicht wundern, dass die dann für Transparenz – resp. Öffentlichkeit sorgen – bei apotheke adhoc wird viel Interessantes zusammengetragen. DocMorris ist dort nicht wirklich beliebt. In diesem Sinne: einen schönen Sonntag noch.