Malle – Corona – und ich

Mallorca-Wetter auch bei uns! prognostiziert wetter-online – zum Trost für alle Daheimgebliebenen. Leider erreichen diese 23 Grad nur das Rheinland. Malle-Wetter nördlich vom Kanal bedeuten: 13 Grad – das ist allerdings nur dann „mild“, wenn nicht so ein böiger Wind um die Ecke weht. Wenigstens gibt es keinen Nachtfrost, so dass weiter im Garten gewerkelt werden kann. Wir Nordlichter freuen uns auch über kleine Geschenke.
Immerhin meldet das Amt Schafflund nur 20 Leute in Quarantäne und 3 positiv Getestete.
In Niedersachsen wird gerade am Rad gedreht wegen der angeblich hohen Werte – über 2000 neue Corona-Positive. Schaut man genauer hin, wen entdeckt man dann als Spreader: Die Meyer-Werft! u.a. arbeiten da nach wie vor nicht nur Festangestellte, sondern auch sogenannte Angestellte von Fremdfirmen. Aber man steckt sich ja nur im Privatbereich an – das wird solange wiederholt bis man es glaubt, obwohl es nicht stimmt. Es sind die Arbeitsplätze und vor allem bei den Firmen, die sich nach wie vor weigern regelmäßig zu testen. Deshalb werden nun die Papenburger ab 21.00 Uhr zu Hause eingesperrt! Eine ganz großartige Idee! Und das obwohl die Kreuzfahrtschiffbranche zur Zeit alles andere als boomt. Die Normalos in Geiselhaft nehmen. Diese Praxis führt dazu, dass immer mehr Menschen von Bestrafung reden, wenn es um Corona-Maßnahmen geht. Das nenne ich eine erfolgreiche Kommunikationsstrategie!

 

Happy Corona

Ruhige Ostern – dafür ist aber vor Ostern der Teufel los – nämlich der Coronateufel. Und über allem schwebt die Frage: wat schall dat bedüüden? Diese Frage stellen sich viele, denn die einzigen, die sich positiv zu den nächtlichen Eingebungen geäußert haben, waren die Krankenhausleute. Als ich gestern im Nachtmagazin – weit nach Mitternacht – von Julie Kurz die Zusammenfassung der aktuellen Gerüchtelage im Regierungsviertel hörte, habe ich schnell noch mal in Spanien eine Kiste Apfelsinen beim Crowdfarming bestellt. Ich will ja über Ostern nicht verhungern. Und bei den Geisterfahrern weiß man nie, was am Ende wirklich beschlossen und umgesetzt wird.

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Corona – die tägliche Portion Frust

Heute ist wieder Corona-Tag und Bodo Ramelow spielt Candy Crush – wahrscheinlich relativ lange. Heute geht es um Ostern – ja. Letztes Jahr war alles zu – selbst die Landesgrenzen wurden abgeriegelt und die Hamburger faktisch eingesperrt. Das ließ viele ins Grübeln kommen. Und wenn sich die Gelegenheit bot, zog man Haus mit Garten einer Mietwohnung auf der Etage vor. Nun – also das 2. Corona-Ostern. Die Landesgrenzen werden offen bleiben, aber man rät – wie immer – von Reisen aller Art ab – berufliche natürlich ausgenommen – denn da infiziert man sich ja schließlich nicht. Genauso wenig wie im Flugzeug nach Malle.

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Weltwassertag am 22. März

Selbstverständlich habe ich früher auch Hörfunkbeiträge zum Weltwassertag gemacht. Der März war überhaupt ein  „beitragsreicher“ Monat. Es fing mit dem 8. März an, dann Weltwassertag am 22. 3. und Equal Pay Day. U.a. habe ich im Schlamm in Südamerika gestochert und über die Folgen der Wasserprivatisierung durch französische Wasserkonzerne wie Veolia und General des Eaux berichtet. Diejenigen, die sich das Flaschenwasser nicht leisten konnten, nahmen ihr Trinkwasser aus den Flüssen – mit entsprechenden Folgen wie Typhus, Cholera und Vergiftungen mit den Schwermetallen. Ich war aber auch im Umland von Berlin unterwegs und habe mir von Fischern erklären lassen, welche Folgen der Ausbau der Havel hat: Vertiefungen und Erhöhung der Fließgeschwindigkeit. Da verringern sich automatisch die Überlebenschancen für Fische und Pflanzen. Dafür werden die Binnenschiffe immer größer – auch schön, oder?