Es wäre zu schön gewesen, wenn die Geschichte des Friedhofsgärtners aus Niedersachsen gestimmt hätte. Ende November/ Anfang Dezember wollte ein Mann bei Arbeiten an einem Zaun von einem Wolf gebissen worden sein und mehrere weitere Tiere hätten zu gesehen.
Dumm gelaufen: keine Wolfs-DNA weit und breit. Da muss die AFD noch weiter die Fantasie beschwören: Migranten bedrohen die Deutschen – egal ob auf 4 oder 2 Beinen. In Schleswig-Holstein leben zwei (ganze) Wölfe – sie sind aus Dänemark eingewandert. Und da die Dänen ja an einem Wildschweinzaun basteln, wird es also auch keine weiteren Wölfe mehr aus dem Norden geben.
Trotzdem wurde letztens unter der Parole lieber Weide als Wolf vor dem Landtag in Kiel demonstriert. Naja ein paar Euros könnte das Land für ordentliche Weidezäune schon locker machen. Denn die kaum 40 cm hohen dünnen Elektrodrähte halten weder Füchse noch Hunde ab.
Kategorie: Der grausame Alltag
Der grausame Alltag
Hier steht alles, was mich aufregt: § 219a oder Neues von Herrn Spahn
Habemus Vorsitzende
Na, das war haarscharf: 35 Stimmen im 2. Wahlgang für AKK mehr als für den Mann aus dem Geldadel, der nun wieder in der Kulisse verschwunden ist.
Was wäre wohl gewesen, wenn die Geschlechter anders verteilt gewesen wären: aus dem Abseits ne alte Politikerin, aus dem Gesundheitsministerium ne junge Lesbe und aus dem Generalsekretariat ein Mann, ein Kumpel des abtretenden Chefs. Klare Sache für die Männer, oder? Mal sehen, wann der nächste Vorschlag zur Privatisierung der Altersvorsorge aus den Reihen der CDU kommt – ganz wird sich Blackrock doch nicht aus dem Vorzimmer der Macht verabschieden wollen.
CDU – Krönungsmesse
Was macht es wohl mit der Partei, wenn am Freitag statt der Kandidatin der Herzen der Kandidat des Parlamentspräsidenten gewählt wird? Bislang haben sich in Interviews immer mehr Delegierte für den Investorenvertreter Merz ausgesprochen als für AKK. Die Funktionäre der CDU waren auch früher schon immer schwärzer und kapitalhöriger als die Mitglieder und die WählerInnen.
Morgen wissen wir mehr und vielleicht ist dann der Herbst der Mitgliedermitbestimmung jäh zu Ende. Und Max Uthoff hat nicht umsonst Mimik und Gestik von Friedrich Merz einstudiert.
Transparenz
Transparenz sieht anders aus, hab ich erst neulich wieder beim Anblick meiner Telefonrechnung gedacht. Ich habe ein 120 Minuten Budget und alles was darüber hinaus geht, muss extra bezahlt werden. So weit, so klar. Aber woher weiß ich, wann mein Budget aufgebraucht ist? Das Budget soll ein Monatsbudget sein – also vom 1. bis zum letzten Tag des Monats, aber auf der Rechnung erscheint ein anderer Zeitraum, z.B. vom 20. bis zum 19. eines Monats. Das Budget werde dann anteilig berechnet, wurde mir letztens erklärt. Die Telekomkundin hat so keine Chance auf Kostenkontrolle, soll sie wohl auch nicht, dann alles was über dem Budget liegt, wird extra abkassiert und wenn es sich nur um 2 Euro jeden Monat handelt. Kleinvieh macht auch Mist denken sich die Sparbrötchen der Telekom. Da ist es schon nützlich so viel Verwirrung wie nur irgend möglich zu stiften.