Wenn das Mitsingen der

Halbmast nach dem Vorrunden-Aus

Nationalhymne wichtiger wird als Fußballspielen, dann kann alles schnell vorbei sein. Und ich zitiere den Holländer-Spruch: Schade Deutschland….. Viele Menschen haben jetzt einige Termine frei und vor allem werden vielleicht einige sich wieder für die Politik interessieren, die gerade in Berlin und Brüssel gemacht wird. Das Kabinett hat der Nationalmannschaft bestimmt die Daumen gedrückt, damit das Sommermärchen möglichst lange geht, und man wie –  schon in vergangenen Zeiten –  im Windschatten von public viewing das Asylrecht verschärfen bzw. gänzlich abschaffen kann.
Das geht zwar immer noch – aber nicht mehr so einfach. Hoffe ich. Außerdem können jetzt die vielen Deutschlandfahnen, die bis ins letzte Dorf gehisst wurden, wieder eingerollt werden.

Richtigstellungen….

…….wenn schon relativieren, dann aber bitte vollständig. Das weinende Mädchen, das zum Symbol der republikanischen Asylpolitik wurde, steht nicht in einem der Kinderlager, sondern an der mexikanischen Grenze, wo seine Mutter gerade von der Grenzpolizei kontrolliert wird. Im amerikanischen Originalton heißt es: „The asylum seekers had rafted across the Rio Grande from Mexiko and were detained by U.S. Border Patrol agents before sent to a processing center for possible separation.“ Das  Ganze soll zwei Minuten gedauert haben. Zeit genug für einen Fotografen, das Bild zu machen. Und sie waren auf dem Weg in ein Lager, in dem Eltern und Kinder getrennt werden.
Insofern ist das Bild eben doch ein Symbol für die momentane u.s. amerikanische Asylpolitik.

Ist der Juni kalt und nass……

…………ein Schauer  zieht aus Nordnordwest auf. Das ist der Sommeranfang bei uns im Norden. Aber genau dafür lieben ja wir unser Schleswig-Holstein!

Seit dem 9. Juni – seit der Schafskälte – gestaltet sich der Juni kühl und nass, wobei der Luftdruck erstaunlicherweise bei 1020 hPa relativ konstant bleibt. Für die Kombination aus Kälte und Nässe gibt es noch nicht einmal eine Bauernregel. Nur für die Windrichtung:  „Durch Juniwind aus Norden ist noch nichts verdorben worden“ oder die Nässe, die im Juni  das Gras  wachsen lässt: „Regnet’s am Margaretentage (10.Juni), dauert der Regen noch vierzig Tage oder 14 Tage.