Na, das war haarscharf: 35 Stimmen im 2. Wahlgang für AKK mehr als für den Mann aus dem Geldadel, der nun wieder in der Kulisse verschwunden ist.
Was wäre wohl gewesen, wenn die Geschlechter anders verteilt gewesen wären: aus dem Abseits ne alte Politikerin, aus dem Gesundheitsministerium ne junge Lesbe und aus dem Generalsekretariat ein Mann, ein Kumpel des abtretenden Chefs. Klare Sache für die Männer, oder? Mal sehen, wann der nächste Vorschlag zur Privatisierung der Altersvorsorge aus den Reihen der CDU kommt – ganz wird sich Blackrock doch nicht aus dem Vorzimmer der Macht verabschieden wollen.
CDU – Krönungsmesse
Was macht es wohl mit der Partei, wenn am Freitag statt der Kandidatin der Herzen der Kandidat des Parlamentspräsidenten gewählt wird? Bislang haben sich in Interviews immer mehr Delegierte für den Investorenvertreter Merz ausgesprochen als für AKK. Die Funktionäre der CDU waren auch früher schon immer schwärzer und kapitalhöriger als die Mitglieder und die WählerInnen.
Morgen wissen wir mehr und vielleicht ist dann der Herbst der Mitgliedermitbestimmung jäh zu Ende. Und Max Uthoff hat nicht umsonst Mimik und Gestik von Friedrich Merz einstudiert.
Ich sage nur China, China, China
Das stammt zwar von K. G. Kiesinger. Aber was da gerade in Kanada und den USA los ist, finde recht eigenartig. Trump erlässt Sanktionen und bedroht alle, die da nicht mitmachen entweder mit Knast oder mit finanziellen Sanktionen. Und Kanada betätigt sich als Vollzugshelfer. Dieses imperiale Gehabe der US-Regierungen wird seit Jahren beklagt. Aber für ein warmes Plätzchen mit Marktzugang werden selbst Überwacher im eigenen Konzern geduldet und Gespräche geführt, als wenn die sogenannten Monitoren mit im Raum sitzen. ( siehe auch Panorama, Dez 2016 in Sachen Commerzbank). Und da wird sich wegen möglicher Spionagetechnologie im Bereich 5G der Chinesen aufgeregt. Seit den NSA Enthüllungen und den praktischen Folgen der Trumpschen Politik, weiß man doch wie es zugeht in der ach so freien Welt: Geiselnahme, Erpressung und Vetternwirtschaft.
Transparenz
Transparenz sieht anders aus, hab ich erst neulich wieder beim Anblick meiner Telefonrechnung gedacht. Ich habe ein 120 Minuten Budget und alles was darüber hinaus geht, muss extra bezahlt werden. So weit, so klar. Aber woher weiß ich, wann mein Budget aufgebraucht ist? Das Budget soll ein Monatsbudget sein – also vom 1. bis zum letzten Tag des Monats, aber auf der Rechnung erscheint ein anderer Zeitraum, z.B. vom 20. bis zum 19. eines Monats. Das Budget werde dann anteilig berechnet, wurde mir letztens erklärt. Die Telekomkundin hat so keine Chance auf Kostenkontrolle, soll sie wohl auch nicht, dann alles was über dem Budget liegt, wird extra abkassiert und wenn es sich nur um 2 Euro jeden Monat handelt. Kleinvieh macht auch Mist denken sich die Sparbrötchen der Telekom. Da ist es schon nützlich so viel Verwirrung wie nur irgend möglich zu stiften.