Jamaica spart 34 Cent

Die Jamaika-Koalition will, dass Menschen, die im Auftrag des Landes Schleswig-Holstein arbeiten der Lohn um 34 Cent pro Stunde gekürzt wird. Wahre Reichtümer wird das Land auf diese Weise anhäufen. Und das bei einem Überschuss von rund 640 Millionen Euro im Landeshaushalt. Aber die HSH Nordbank und ihre Spekulanten brauchen ne Menge Kohle – da werden, die Leute, die mit dem Mindestlohn bezahlt werden, doch was abgeben können. Wer wird denn da so knauserig sein.
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Gegen Gewalt gegen Frauen

Der Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe macht auf eine neue Rechtsvorschrift im Kampf gegen Gewalt gegen Frauen aufmerksam. In der Pressemitteilung heißt es: 
„Das Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt, bekannt als Istanbul-Konvention, stellt deutliche Anforderungen an die Gleichstellung und Nichtdiskriminierung, aber auch an die Prävention, Intervention und Unterstützung bei Gewalt gegen Frauen und Mädchen (https://rm.coe.int/1680462535).
„Die Konvention verlangt eine aktive Gleichstellungspolitik, um geschlechtsspezifische Gewalt zu bekämpfen. Umgekehrt fördern Maßnahmen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen auch deren gesellschaftliche Gleichstellung.“, erläutert Katja Grieger, bff-Geschäftsführung.

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11 Jahre Agathe

Am 24. Januar 2007  erblickte Agathe das Licht der Welt:
das erste Mal hatte ich sie im Februar 2007 in der Hand
mit 9 Tagen – 2 Hände voll Hund – noch mit geschlossenen Augen.

mit 3 Wochen passte sie schon auf 4 Hände

im Sommer 2008 ist sie das 1. Mal auf Jagd nach einem Dummy (Foto: N.Reitz)

 

auch Hunde sind als Backfisch am schönsten: Frühjahr 2009

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It’s a men’s world

Es sei ein unschuldig schönes Gedicht, hieß es heute im Deutschlandfunk. Das Gedicht „Avenidas“ sei eine Realität an sich. Und noch ein Zitat: es gehe um „wertschätzende Bewunderung“. Was wird da bewundert von einem Bewunderer? Frauen und Blumen. Toll. Das Gedicht war an der Wand der Alice-Salomon-Hochschule zu lesen, bis sich Studierende daran störten – „verwirrte Studierende“ – natürlich. Man könne doch gegen diese „wunderbare“ Kunst nichts haben und wenn man oder frau was dagegen hat, dann sei das „angewandte Ignoranz“. Und: diese Leute – so wie ich – wir stehen Seite an Seite mit den Bücherverbrennern vom Opernplatz.  So ist das also, wenn man oder frau mal Worte auf die Goldwaage legt und ihrem Sinn nachspürt. Das mag für die einen Kunst sein, für die anderen wird es langsam Zeit, dem männlichen Blick und der patriarchalen Kunsttradition, etwas entgegen zu setzen. Aber dann wird Puritanismus gerufen, die Kunst- und Wissenschaftsfreiheit stehe auf dem Spiel! Und das alles nur, weil Frauen nicht mit Blumen gleichgesetzt und von Männern angeglotzt werden wollen. Wer will schon Ähnlichkeit mit Blümchen haben – die jetzt Empörten vielleicht? Demnächst werden die ach so „wunderbaren Worte“ übertüncht. Der Akademische Senat beschloss am Dienstag, den 23. Januar, dass ab Herbst 2018 die neue Poetik-Preisträgerin Barbara Köhler mit einem Gedicht auf der Hauswand zu Wort kommt. Künftig soll alle fünf Jahre der Text an der Fassade der Hochschule in Hellersdorf ausgewechselt werden.