Rachna Dhingra berichtet über den aktuellen Stand – nun 35 Jahre danach – im Kampf um Gesundheit und Gerechtigkeit für die Opfer der Chemiekatastrophe am 19.11. in Düsseldorf, am 20.11. in Berlin. Sie bekommt am 23.11. den Blue Planet Award der Organisation ETHECON in Berlin verliehen.
Kategorie: Der grausame Alltag
Der grausame Alltag
Hier steht alles, was mich aufregt: § 219a oder Neues von Herrn Spahn
Bauern Demos
Am frühen Vormittag rumpelten und ratterten einige Hundert Trecker durch unser Dorf. „No Farm – no Food“ war eine ihrer Parolen. Da es hier auf der Geest eigentlich keine Biohöfe gibt sondern nur konventionelle, war klar, dass nicht für sondern gegen eine Agrarwende demonstriert wurde – wie im Rest der Republik: für mehr Gülle auf den Feldern – also die weitere Vergiftung des Trinkwassers, gegen mehr Tier- und Naturschutz, gegen artgerechte Tierhaltung und für mehr Insektensterben und gegen Vogelschutz. Bei uns wird z.B. noch nicht einmal die Heuwiese in Ruhe gelassen. Aus Heuwiesen werden Grünacker, aus dem Gras wird kein Heu für Heumilch gemacht, sondern Silage. Silage ist effektiver, man hat weniger Arbeit und weniger Verluste, erklärte mir unlängst einer dieser modernen Bauern. Die Milch, die auf diese Weise erzeugt wird, ist nährstoffärmer. Das wissen auch die Bauern. Das macht aber nichts, wenn am Ende aus ihr sowieso nur rechteckiger Plastik-Käse wird. Solche Produkte braucht kein Mensch! In Bayern bekommen die Milchkühe sogar nur Maissilage zu fressen – das ist noch ungesünder und minderwertiger als Grassilage. „Bauern Demos“ weiterlesen
Vom Ernst der Lage überzeugen
Der Vorsitzende der jüdischen Gemeinde in Halle hatte – nach eigener Aussage – „große Mühe die Polizei vom Ernst der Lage zu überzeugen“. Die Lage: draußen vor der Tür der Synagoge in Halle versuchte ein bewaffneter Mann mit Helmkamera die Tür aufzusprengen. Die Menschen in der Synagoge konnten via Überwachungskamera verfolgen, wie der Täter sich an der Tür zu schaffen machte und sahen dem schon dem sicheren Tod ins Auge. Er gab dann auf – als die Polizei kam, war er bereits Richtung Landsberg unterwegs. Die Life-Bilder seiner Helmkamera wurden erst nach 30 Minuten gemeldet oder vielleicht erst nach 30 Minuten ernst genommen.
Bemerkenswert war in Halle auch, dass es keine Polizei vor der Synagoge gab. In Berlin stehen vor jeder jüdischen Einrichtung mindestens zwei Polizisten – in Halle nicht – und schon gar nicht an Jom Kippur! In einer Stadt mit ausgeprägten Strukturen, in einem Bundesland mit 25 % AFD im Landtag – kein Wunder.
„Sie können sich ja noch mal melden, wenn der Mann drin ist…..“ solche aufmunternden Sätze kenne ich nur von Frauen, wenn sie von Vergewaltigern bedroht wurden und bei der Polizei um Hilfe baten – das war in 70ern. Die Polizei Dein Freund und Helfer…..daran scheint sich nicht viel geändert zu haben.
Die Frauen sollen sich nicht…
so anstellen, befindet das überaus kompetente Duo Lufen/Busemann. Die Startblockkameras sind doch nicht so schlimm. Allen Diskussionen um das sogenannte „Upskirting“ zum Trotz. Am Anfang hab ich gedacht, das seien nur ein paar männliche Hirnlose, die Frauen ihre Handykamera zwischen die Beine halten und Fotos machen. Nun aber gibt es ausgerechnet in diesem prüden Doha Kameras in den Startblöcken, die den Sprinterinnen in den Schritt filmen. Und das bei den sowieso schon äußerst knappen Bikini-Hosen. Aber es passt zusammen: die einen Frauen in langen Mänteln und Kopftuch, die anderen halbnackt und dann noch ne Kamera zwischen die Beine halten. Überhaupt die Kameraführung: immer auf den Hintern vor allem nach dem Hochsprung, wenn die Bikinihose hochgerutscht und der halbe Hintern freigelegt ist.
Und beim Weitsprung wird völlig ungeniert zwischen die Beine gehalten und die gut rasierte Intimzone im Bild festgehalten.
Fast alle Sportlerinnen haben reagiert und tragen die größeren Modelle mit Beinansatz – da rutscht nichts mehr und da lässt sich auch keine nackte Haut zwischen den Beinen mehr ablichten.
Und Claus Lufen qualifiziert sich zum wiederholten Mal für ne Saure Gurke!