Haben Sie den Skandal um Daniel Günther verfolgt? Fragte am 17. Januar Justus von Daniels auf der Plattform Correctiv. In den Sozialen Medien kochte es, und dieses Mal sollte der Schleswig-Holsteinische Ministerpräsident „geschlachtet“ werden. So wie im Sommer die Juraprofessorin Brosius-Gersdorf. Bei ihr ging es genauso wie bei Daniel Günther nicht um angebliche Behauptungen, sondern darum, dass sie der AFD gefährlich werden könnten. Die Juristin sollte in den Senat berufen werden, der über ein eventuelles AFD Verbot entscheiden würde und Daniel Günther gehört zu den Menschen, die zumindest ein Prüfverfahren anstreben. Grund genug die Diskreditierungsmaschine anzuwerfen. Die Kaskade läuft über Nius, dann Bild und das Qualitätsmedium Welt und dann diversen Abgeordnete, die gerne nachplappern, was Bild & Co ihnen vorquaken.
Die Debatte um die Äußerungen des CDU-Ministerpräsidenten in Schleswig-Holstein bei Markus Lanz zeigt, wie eine gut geölte Kampagne gegen eine Person erneut abhebt – dann aber am Mittwoch – ebenfalls bei Markus Lanz – eine bemerkenswerte Bruchlandung hinlegte. Dank dem Team von Markus Lanz und – eher unfreiwillig – der AFD Größe Beatrix von Storch.
Was war passiert?
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Kategorie: Der grausame Alltag
Der grausame Alltag
Hier steht alles, was mich aufregt: § 219a oder Neues von Herrn Spahn
Von ICE erschossen
Nicht vom Eise befreit, sondern am 7. Januar 2026 von einem Robocop der ICE gekillt aus nächster Nähe – warum? Vielleicht weil sie ne Frau war und mit ner Frau im Auto saß? Die misogynen Sprüche der 2- beinigen Tötungsmaschine nach dem Mord lassen an so etwas denken. „Be Good“ Sticker werden derzeit getragen. Die Festnahmepraktiken der Kampfroboter sind ja nicht für ihr zimperliches Vorgehen bekannt. Wer wird die/ der nächste Tote sein? Mal ein Schuss ins Bein oder in den Kopf – dumm wer auf ICE trifft bzw. diesen Männern – meistens rechtslastig – nicht entkommen kann. Die Frage bleibt: warum Minnesota? Dort ist der Vizepräsidentschaftskandidat von Kamela Harris Gouverneur. Und D. Trump ärgert schwarz über den erfolgreichen Demokarten. Deshalb der Krieg gegen die Menschen dort. Oder wie die gute Kristi Noem sagt: alles Terroristen, Inlandsterroristen. Dass Frau Noem Klimawandelleugnerin, Abtreibungsgegnerin und gegen die Ehe für alle ist, muss wohl nicht betont werden. Dafür sollen alle Waffen besitzen dürfen. Schließlich finanziert die National Rifle Association ihr politisches Leben. Mit der Knarre in der Hand hat sie es allerdings auch schon mal etwas weit getrieben. Als die Rinderzüchterin ihren Hund erschoss, musste sie ihre Ambitionen auf die Vizepräsidentschaft begraben. Aber da sind die Männer ja eh lieber unter sich.
Macht die Welt euch Untertan
Und schon wieder wurde mal wieder zurückgeschossen. Dieses Mal an Neujahr. Die us-amerikanische Eliteeinheit hätte ja auch an Silvester einmarschieren können. Dann wäre der Angriff vielleicht nicht so aufgefallen. Was nicht passt, wird passend gemacht. Und unsere Regierung? Im christdemokratischen Außenministerium ist man noch im Feiertagsschlaf und hofft, dass niemand so genau nach Dingen fragt wie Einhaltung des Völkerrechts. Ne Verurteilung der USA – Fehlanzeige – das traut sich inzwischen im freien Westen niemand mehr. Da braucht es noch nicht einmal die AFD, die alles toll findet, was Despoten machen. Egal ob orange oder russisch. Die Israelis wüten ja in ihrem geografischen Umfeld seit Jahren ungestraft, z.B. gerade mal wieder im Libanon, das veranstalten die USA nun in ihrem angestammten Hinterhof. Eine Ironie der Geschichte wäre es, wenn N. Maduro auf Nimmerwiedersehen nach Guantanamo auf Kuba verfrachtet wird. Dort fristet seit Jahren nur noch ein Afghane sein Leben. Vielleicht bekommt er ja Besuch.
Und wir? Wir finden das in Ordnung. Schließlich geht es hier um die venezolanischen Ölreserven. Und da kannte die CIA auch schon früher kein Pardon. Schließlich hatte die us – Regierung erst im Herbst dem Ölkonzern Chevron die Erlaubnis erteilt, in Venezuela weiter Öl zu kaufen.
Böller oder Kleinkrieg?
Seit einigen Jahren wird Feuerwerk als Waffe eingesetzt. Besonders gerne in Berlin. Es ist bestimmt bald 15 Jahre her, dass ich im Januar mit Knallern aus den Fenstern von Mehrfamilienhäusern in der Katzlerstraße in Berlin beworfen wurde. Es war einer von mehrere Gründen, warum ich danach lieber mit dem Auto zur Arbeit fuhr – es war einfach sicherer, wenn man in einer unsicheren Gegend wohnt. Dann wurde die Böllerrei in Fußballstadien so gefährlich, dass sie verboten wurde. Man sieht, es geht. Nur auf den Straßen bleiben die Waffen für den Kleinkrieg gegen Rettungsdienste, Feuerwehr, Polizei und Passanten erlaubt. Warum? Nur weil Testosteron und Geschäftemacherei so gut zusammenpassen beim Feuerwerk?
Dienst im Krankenhaus an Silvester war früher auch schon eine besondere Herausforderung: gegen 20.00 Uhr kamen die Ersten zum Magen auspumpen und dann immer mehr mit verletzten Händen.
Dass ich jemals bei einer Unterschriftenaktion der Polizei mitmachen würde, hätte ich auch nicht gedacht. 2025 ist es soweit. Ich kann die Befürchtungen von Polizei und Rettungskräften verstehen. Deshalb: organisierte Feuerwerke an zentralen Orten und kein Geballere unkontrolliert die ganze Nacht! Stichwort Kugelbomben.