Ist der Juni kalt und nass……

…………ein Schauer  zieht aus Nordnordwest auf. Das ist der Sommeranfang bei uns im Norden. Aber genau dafür lieben ja wir unser Schleswig-Holstein!

Seit dem 9. Juni – seit der Schafskälte – gestaltet sich der Juni kühl und nass, wobei der Luftdruck erstaunlicherweise bei 1020 hPa relativ konstant bleibt. Für die Kombination aus Kälte und Nässe gibt es noch nicht einmal eine Bauernregel. Nur für die Windrichtung:  „Durch Juniwind aus Norden ist noch nichts verdorben worden“ oder die Nässe, die im Juni  das Gras  wachsen lässt: „Regnet’s am Margaretentage (10.Juni), dauert der Regen noch vierzig Tage oder 14 Tage.

Das neue Dach

Nachdem wir beim Kauf unseres Hauses nach Strich und Faden über den Zustand des Daches belogen worden waren, gibt es nun ein Neues. Übrigens: als Verkäufer – insbesondere wenn man schon etwas älter ist – kann man ein ganz entspanntes Verhältnis zur Wahrheit haben,   wenn es um Schäden u.ä. geht. Arglistige Täuschung lässt nur schwer nachweisen. Aber für solche Hinweise hat man ja schließlich seinen Makler.
Heute am 4. Juni beginnt nun das 3-wöchige  Abenteuer. Das Bautagebuch ist im Wetterlogbuch integriert.

Wir haben es satt!

Auch zu diesem Thema habe ich eine Sendung gemacht – genau vor drei Jahren. Das Manuskript gibt es in der Redaktion Zeitpunkte des rbb.

Die nun mehr 8. Großdemonstration („Wir haben es satt„)in Sachen zukunftsfähige Landwirtschaft wirft ihre Schatten voraus. Am Sonnabend, den 20.Januar 2018 werden wieder Tausende durch das Berliner Regierungsviertel ziehen. Dieses Mal haben sie ein spezielles Ziel: Herr Schmidt („so ist er eben der Schmidt“) hat seine Agrarministerkollegen zur Grünen Woche eingeladen und diesem Kreis wollen die Aktiven ein Konzert unter dem Titel „Nie wieder Schmidt!“ geben. Es ist ein Abgesang auf den Agrarindustrie-Minister und Probe des Kochtopf-Konzerts für die Agrarwende. Weiter heißt es in der Presseerklärung:
„Wenige Tage vor der „Wir haben es satt!“-Großdemonstration für eine zukunftsfähige Agrar- und Ernährungspolitik, die alljährlich zum Auftakt der Grünen Woche in Berlin stattfindet, bietet sich ein ungewohntes Bild im Berliner Regierungsviertel: 20 Personen mit dem Konterfei von Agrarindustrie-Minister Christian Schmidt stehen erstarrt vor dem Bundeskanzleramt. Um den Hals hängen den „Schmidtchen“ Schilder, auf denen „Glyphosat“, „Megaställe“ oder „Höfesterben“ steht.

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