German Vote

Angeblich hat sich Chrissie Lindner mit der italienischen Regierung (Neofaschisten) auf ein Verfahren zur Verhinderung verständigt, mit dem 1. die EU-Regelungen zum  Lieferkettengesetz verhindert werden sollen und 2. die Neuregelung zur Verminderung von Verpackungsmüll.
Also wenn die italienische Regierung sich  – wie die Deutschen (FDP) – beim Lieferkettengesetz (Kinderarbeit) enthält, dann will Lindner dafür sorgen, dass die Deutschen die Verminderung des Verpackungsmüll versenken. Angeblich hält die italienische Industrie nichts von der Vermeidung von noch mehr Plastik & Co.
Sollte da einer schon mal den Schulterschluss mit Faschisten üben. Nach dem Motto: es tut gar nicht weh, wenn man mit Leuten wie den AFD’lern zusammenarbeitet? Und man braucht auch keinen langen Löffel, wenn man mit den Teufeln aus einem Napf essen will?  Lindner-style!

März 2024

März
Es ist zwar Frühlingsanfang aber im Garten beginnt jetzt erst die Christrose winterangel zu blühen. Im Hintergrund einige Winterlinge. Die Märzbecher sind fast alle abgefressen worden – wahrscheinlich von vorwitzigen Schnecken. Im Februar blühte alles, was Knospen machen kann: Krokusse, Schneeglöcklichen, Märzbecher und Narzissen. Nass war der Februar und die Gärtnewrin klagte schon, aber der März sieht verdammt trocken aus in der Vorgersage…..

Berlinale – free Gaza

Am Ende hat die Berlinale Ähnlichkeiten mit der letzten Dokumenta. Wir, die wir uns wider besseren Wissens immer noch für weltoffen und liberal halten, laden Intellektuelle und KünstlerInnen aus aller Welt ein und wundern uns, dass sie nicht automatisch – quasi mit Grenzübertritt – die offizielle Meinung  unserer Gesinnungspolizei vertreten. Hmm. Da betreten Menschen die Bühne, die den Ethnozid an den Palästinensern als das bezeichnen was er ist: ein Ethnozid und free Gaza und oh, oh, welch Zumutung: Waffenstillstand jetzt!  Hiu,iu,iu und dann tragen sie auch noch ein Pallituch. Das gibt es heute an jeder Ecke zu kaufen. Früher – in den 70ern galt das rot-weiße oder schwarz-weiße Palstinensertuch als politisches Symbol. Damit drückte man seine Sympathie mit der PLO (!)  – Obacht: nicht mit der Hamas – aus. Die Hamas gab es damals nicht. Sie und andere islamistische Gruppen wurden erst später – dank westlicher Finanzierung – relevant. Das ganze wird nun Berlinale-Skandal genannt. Claudia Roth wird schon im Saal klar gewesen sein, dass sie wieder Schuld ist. Sie kündigte – pflichtgemäß – eine Untersuchung an. Nur was will sie denn untersuchen? Die Sätze wurden gesagt. Der Film über die Vertreibung palästinensischer Bauern bekam einen Silbernen Bären und das Publikum hat Beifall geklatscht. Personelle Konsequenzen müssen nicht gezogen werden. Das Berlinale-Doppel hört eh auf. Und sind wahrscheinlich froh, dass sie mit dem deutschen Geeiere nichts mehr zu tun haben.

Sturmtief Wencke

Sturmtief Wencke war ein sogenannter Schnellläufer und eine Shapiro-Keyser Zyklone. Das Sturmtief raste mit Windgeschwindigkeiten bis zu 150 km/h die Nordseeküste entlang nach Norden. Das Hauptsturmfeld erreichte die Geest in der Nacht zwischen 3  und 4 morgens. Bei diesem Tiefdrucksystem mischen sich Böenpakete aus größeren Höhen (1000 bis 2000 Metern) ohne Abschwächung und Rotation direkt in die bodennahe Luft. So entstehen die extrem starken Böen. Eine weitere Besonderheit der Shapiro-Keyser Zyklone sind die beiden Fronten, wobei die nachlaufende Kaltfront von der Warmfront getrennt ist. Und die Warmfront sich um das Tiefzentrum „wickelt“. Es entsteht keine Okklusionsfront. Auf Satellitenaufnahmen kann man die um das Tiefzentrum herumgewirbelte Luft erkennen. Sie sieht – mit viel Phantasie –  wie  der Schwanz eines Skorpions aus. Die „giftige“ Spitze wird in dem Fall durch das Bodenwindfeld mit den extrem hohen Windgeschwindigkeiten repräsentiert. In der Meteorologie wird dies auch unter dem Begriff „Stachelstrahl“ (engl.:“ Sting Jet„) beschrieben, wobei der „Stich des Skorpions“ das Durchziehen des Windmaximums darstellt.
Übrigens hatten wir vor genau zwei Jahren mit den Sturmtief Zeynep einen Schnelläufer mit Spitzengeschwindigkeiten in den Böen von 172 km/  u.a. auf Hiddensee zu tun. Zeynep war Nummer 2 von 3 Sturmtiefs, die im Abstand von 2 Tagen über die Nordseeanrainer tobten. Alle drei waren trotz der großen Schäden keine Shapiro-Keyser Zyklonen.