
Wie ich die Großstadt hinter mir ließ und an die Küste zog

Google erinnert heute an Bertha von Suttner. Bertha von Suttners Leben Ende des 19. Jahrhunderts könnte als Vorlage für ein Hollywood Epos dienen: Der bekanntesten Frau ihrer Zeit kam bei allen Aktivitäten ihre adlige Herkunft als Gräfin Kinsky und die Erfahrungen der entbehrungsreichen Jahre zu Beginn ihrer Ehe mit Alfred von Suttner zugute. Nach dem Erfolg ihres Romans „Die Waffen nieder!“ widmete sie sich voll und ganz dem Kampf für den Frieden und gegen den Krieg. Sie war eine geniale Netzwerkerin und PR-Managerin. Briefe waren ihre Form der Kommunikation. Sie schrieb Tausende. Sie besorgte die notwendigen Gelder für den Ausbau der Friedensbewegung, für Konferenzen, Reisen und den eigenen majestätischen Lebensstil. Sie war es, die den Erfinder des Dynamits Alfred Nobel zur Stiftung des Friedensnobelpreises veranlasste, den sie selbst allerdings erst als Fünfte erhielt.
Das Manuskript der Sendung „Bertha von Suttner – von der Bestsellerautorin zur Friedensaktivistin“ vom 17. Juni 2014 ist beim rbb-Kulturradio erhältlich.

Alle Jahre wieder wird rings um den 25. November daran gedacht, dass der gefährlichste Ort für Frauen die eigenen 4-Wände sind, wenn sie mit einem Mann dort zusammen leben oder mal gelebt haben. Gefahr für Leib und Leben von Frauen wird von niemandem so bedroht wie von den Personen, die sie angeblich lieben …..! Das allerdings wird an den anderen 364 Tagen im Jahr geflissentlich übersehen
Immerhin ist seit 1997 das Vergewaltigen in der Ehe verboten – nur Männer wie Friedrich Merz, Horst Seehofer und Volker Kauder wollen weiterhin straflos ihre Ehefrauen vergewaltigen dürfen. „Gegen Gewalt……ein Gedenktag“ weiterlesen