Agathe

Das ist gerade mein Lieblingsbild von Agathe. Da war sie gerade drei Jahre alt. Sie hat sich in fast jedem Krümel Schnee gewälzt. Hier oben im Norden hat sie dann mangels richtigem Schnee mit Raureif vorlieb genommen.

Corona in F-Town

Der Inzidenzwert nähert sich in Flensburg der inkriminierten Zahl von 200 an. Die Corona-Positiven stammen zu über 50% aus Betrieben inklusive der Kontaktpersonen, die sowieso schon in Quarantäne waren. Mit 20 % schlagen Altenheime zu Buch. Außerdem gelten 30 Mutanten als identifiziert.
Die Lage in den Krankenhäusern ist angespannt, weil Flensburg auch Kranke aufnimmt, die normalerweise in Husum oder Niebüll versorgt werden. Dort ist seit dem Corona-Ausbruch Aufnahmestop. 140 Personen gelten inzwischen als Corona positiv – über 2000 Menschen sind in Quarantäne. Flensburg liegt auf Platz 48 und Pinneberg auf Platz 46 der Hotspotliste. Im LKR Pinneberg sind es nach wie die Altenheime, während es in Flensburg die Betriebe sind. Im LKR SL-FL ist eine Kita-Notbetreuung in Schleswig dazu gekommen, deshalb sind wir wieder leicht über 40.
Die 15 km Begrenzung ist für ne Stadt wie Flensburg eigentlich kein Problem. Nur wenn die Flensburger nicht raus dürfen, dürfen wir aus dem umgebenden Landkreis da auch nicht rein!

 

§ 219a Informationsverbot!

Da die Ärztin Kristina Hänel keine Informationen zum Schwangerschaftsabbruch mehr auf ihre Website stellen darf müssen es halt andere tun. Auch die sogenannte Novelle des §219a hat keine Änderung beim Informationsverbot gebracht. Die Lage in Deutschland verschärft sich langsam aber sicher. Eine staatliche Finanzierung von Abteibungen hat es übrigens in Deutschland noch nie gegeben. Die Kosten wurden entweder über Spenden finanziert oder aber die Betroffenen mussten das Geld selbst aufbringen. Auch die sogenannte Erlaubnis unter bestimmten Bedingungen wird immer weiter eingeschränkt. Es gibt inzwischen ganze Landstriche, in denen Ärzte aus Angst oder Überzeugung keine Abbrüche mehr vornehmen. Und Krankenhäuser zumal wenn sie in  kirchlicher Trägerschaft sind, weigern sich gerne. Nur mit viel Druck lässt sich selbst in „gottlosen“ Gegenden ein Angebot aufrecht erhalten.

Gesetzliche Voraussetzungen
Für einen legalen Schwangerschaftsabbruch in Deutschland
benötigen Sie entweder eine schriftliche Bescheinigung über eine Beratung bei einer nach §219StGB bzw. §7SchKG anerkannten Beratungsstelle oder eine schriftliche ärztliche Bescheinigung über das Vorliegen einer medizinischen oder kriminologischen Indikation nach §218StGB.
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Corona – die Mutanten

Wenn schon die Zahlen es nicht hergeben, dann wenigstens die Angst vor den Mutanten schüren! Mein Freund Dieter Nuhr würde an dieser Stelle „Huh, Huh – ich bin ein Mutant“, sagen. Tatsächlich mutieren Viren am laufenden Band und in der EU gab es wohl die Arbeitsteilung, dass in GB für die EU sequenziert wird. Deshalb hat man nur dort die Viren genauer untersucht. Da der Brexit ja über Nacht ganz plötzlich kam, wurde diese Aufteilung nicht geändert. Nun auf die Schnelle müssen die Labore her. Aber manchmal ist das Leben komplizierter und teurer – als sich so manche Zeitgenossen (aus Politik und Presse) es sich wünschen. Nun also Vorsorge vor Mutanten. Ja. Die Kanzlerin tut weiterhin alles, um die Geldvermehrung der Reichen zu schützen. Lieber kein Homeoffice, dafür aber die Schulen bis zur Inzidenz von 50 (also bis zum St. Nimmerleinstag) geschlossen halten. Dass da (angeblich) Manuela Schwesig der Kragen geplatzt ist, kann ich verstehen. Und dass ein Ministerpräsident im Wahlkampf die Schulen nach den Winterferien wieder öffnen will, ist auch klar. Vor allem wenn die Gegenkandidatin von der CDU genau das immer wieder fordert!!!!  Dass sich ein MP bei Merkel einschleimt, in dessen Land die meisten Kreise eine Inzidenz von unter 50 ausweisen, erstaunt auch nicht weiter. In S-H schlagen die Grenzpendler in Flensburg zu Buch und in NF der Ausbruch im Krankenhaus in Husum – inzwischen wird über 133 Corona Positive berichtet und 2200 Quarantänefälle. Dafür landesweit die Kinder nicht in die Schulen zu lassen, grenzt an eine Dienstaufsichtsrechtsverletzung. Und das in einer Zeit, in der die angeblichen Rechte von Kindern ins Grundgesetz geschrieben werden sollen. Da ruhen sie gut. Hauptsache die Computermodelle erlauben, weiterhin Amazon & Co die Pandemie zu ignorieren.
Tatsächlich kommt es an den Amazon-Standorten in Deutschland immer wieder zu Covid-19-Ausbrüchen. Am Standort Graben bei Augsburg waren zuletzt im November 2020 von den insgesamt 1.800 Beschäftigten rund 300 Beschäftigte an Covid-19 erkrankt. Von den ver.di-Mitgliedern unter den Infizierten lagen fünf auf der Intensivstation. Auch in Koblenz wurden bei einem ersten Massentest bei 800 von insgesamt 2.800 Beschäftigten 170 positiv getestet, beim letzten Test zwei Wochen später noch einmal 130. Die komplette Nachtschicht musste für 14 Tage in Quarantäne geschickt werden.